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    Gut begleitet besser weiterkommen.

    Die Unterstützung von down-up! richtet sich nach der persönlichen Lebenssituation und kann folgende Bereiche umfassen:

    • Aufbau und Erhalt einer tragfähigen, regelmäßigen Tagesstruktur
    • Sicherung und Erhalt der eigenen Wohnung
    • Schriftverkehr und Termine mit Behörden
    • Anträge auf Unterstützungsleistungen
    • Umgang mit Geld, Rechnungen, laufenden Kosten
    • Haushaltsführung, Einkaufen und gesunde Ernährung

    • Schule, Ausbildung, Studium und Beruf
    • gesundheitliche und persönliche Fragen
    • soziale Kontakte und Orientierung im Wohnumfeld
    • Umgang mit Krisen und unerwarteten Belastungen
    • Vermittlung in weitere Beratungs- oder Unterstützungsangebote

    Die jungen Erwachsenen sollen zunehmend selbst entscheiden, handeln und die notwendigen Angelegenheiten eigenständig regeln können.

    Freiheit beginnt manchmal mit der Gewissheit, nicht ins Bodenlose zu fallen.

    Warum Nachbetreuung sinnvoll sein kann.

    • Sicherung des Hilfeerfolgs: Was während der bisherigen Betreuung erreicht wurde, soll nicht durch einen zu abrupten Übergang gefährdet werden.
    • Begleitung beim Übergang: Der Schritt aus einer eng begleiteten Wohnform in ein eigenständiges Leben bringt viele Veränderungen gleichzeitig mit sich.
    • Kontinuität und Vertrauen: Eine bereits bestehende vertrauensvolle Arbeitsbeziehung mit einer Fachkraft kann in dieser Phase Sicherheit geben.
    • Krisenprävention: Schwierigkeiten können frühzeitig erkannt und aufgefangen werden, bevor sie die Selbstständigkeit gefährden, zu Abbruch von Ausbildung, Wohnung oder sozialen Beziehungen führen.
    • Stärkung sozialer Netzwerke: Die Nachbetreuung hilft dabei, tragfähige Beziehungen zu Familie, Freunden oder anderen Bezugspersonen aufzubauen oder zu stabilisieren.
    • Individuelle und schrittweise Ablösung: Die Unterstützung kann mit zunehmender Selbstständigkeit reduziert werden.

    Eine ambulante Nachbetreuung in der Kinder- und Jugendhilfe ist gesetzlich vorgesehen.

    Aus rechtlicher und fachlicher Sicht entspricht dies auch dem Gedanken der Kontinuität der Hilfen nach dem deutschen Kinder- und Jugendhilferecht. Ziel ist nicht nur die Beendigung einer stationären Maßnahme, sondern eine nachhaltige Verselbstständigung und gesellschaftliche Teilhabe.

    Eine ambulante Nachbetreuung kann dazu beitragen, dass erreichte Entwicklungsfortschritte langfristig erhalten bleiben und junge Menschen ihren weiteren Lebensweg möglichst selbstbestimmt gestalten.

    Fragen & Antworten

    Für wen ist die ambulante Nachbetreuung konzipiert?

    Die Nachbetreuung richtet sich an junge Erwachsene, die eine stationäre Hilfe beendet haben und bei einzelnen Schritten in die Selbstständigkeit noch Unterstützung benötigen. Voraussetzung ist ein tatsächlicher Bedarf.

    Wobei hilft down-up! im Kontakt mit Behörden?

    down-up! unterstützt beispielsweise beim Beantworten von Schreiben, beim Zusammenstellen von Unterlagen sowie bei Anträgen auf Wohngeld, BAföG oder Berufsausbildungsbeihilfe. Bei Bedarf können Termine vorbereitet oder begleitet werden.

    Hilft die Nachbetreuung auch bei persönlichen Krisen?

    Ja. Persönliche Krisen, Konflikte, Einsamkeit oder Überforderung können gerade in Übergangsphasen auftreten. Die Fachkräfte von down-up! helfen dabei, die Situation einzuordnen, nächste Schritte zu planen und bei Bedarf weitere Hilfen einzubeziehen. Und sie stehen für unterstützende Gespräche bereit.

    Was sind die wichtigsten Aspekte des Nachbetreuungsangebots von down-up!?

    Ausbildung und Beruf sind wichtige Themen, aber nicht die einzigen. Im Mittelpunkt stehen eine stabile Lebensführung, die Bewältigung des Alltags, die Sicherung des Wohnraums und die persönliche Stabilisierung.

    Wie lange dauert eine Nachbetreuung durch down-up!?

    Die Dauer richtet sich nach dem individuellen Bedarf und den Vereinbarungen mit dem Jugendamt. Die Unterstützung soll so lange erfolgen, wie sie für einen stabilen Übergang notwendig ist, und wird mit zunehmender Selbstständigkeit reduziert.

    Wo bietet down-up! die Nachbetreuung an?

    Die ambulante Nachbetreuung von down-up! wird ausschließlich in Wuppertal und der näheren Umgebung angeboten. Sie ergänzt dort das Jugendeinzelwohnen und unterstützt junge Erwachsene nach dem Ende der stationären Hilfe beim Übergang in ein selbstständiges Leben.

    Wo bekomme ich weitere schnelle Hilfe, wenn ich Ängste, Sorgen, Gesprächsbedarf habe?

    Nummer gegen Kummer

    Individuelle Begleitung mit Blick auf die individuelle Situation

    Unterstützung, die zum Bedarf passt

    Wie häufig Gespräche oder persönliche Termine stattfinden, wird individuell vereinbart. In manchen Situationen genügen regelmäßige Beratungsgespräche. In anderen Phasen kann vorübergehend eine engere Begleitung notwendig sein.

    Die Unterstützung durch die Fachkräfte von down-up! wird fortlaufend überprüft und schrittweise reduziert, sobald mehr Sicherheit und Selbstständigkeit erreicht sind.

    Zur rechtlichen Grundlage

    Die Nachbetreuung junger Volljähriger ist in § 41a SGB VIII geregelt. Nach dem Ende einer Jugendhilfe werden junge Erwachsene innerhalb eines angemessenen Zeitraums im notwendigen Umfang bei ihrer Verselbstständigung beraten und unterstützt.

    Ob und in welcher Form eine Nachbetreuung erfolgt, wird mit dem zuständigen Jugendamt und dem jungen Menschen abgestimmt.